Neues Museum in Berlin - Mitte
Das Neue Museum gehörte zu den bedeutendsten Bauvorhaben seiner Zeit in Preußen.
Das von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Neue Museum in Berlin stellt ein herausragendes Dokument des Museumsbaus des 19. Jahrhunderts dar. Da das Alte Museum schon kurz nach seiner Eröffnung nicht mehr genug Platz bot, erhielt Friedrich August Stüler den Auftrag für den Bau des Neuen Museums, das 1859 eröffnet wurde. Die Innenausstattung der drei Ausstellungsgeschosse wurde durch die wichtigsten Maler des Berliner Spätklassizismus realisiert. Hierzu zählen die berühmten Kaulbach-Fresken im Treppenhaus. Das Neue Museum wurde bei Bombenangriffen 1943 und 1945 stark beschädigt. Erst 1985 wurde ein Wiederaufbau des Gebäudes beschlossen. Das Architekturbüro David Chipperfield saniert das Neue Museum im Rahmen des Masterplans Museumsinsel.
Nach der voraussichtlichen Wiedereröffnung im Herbst 2009 werden sich das ägyptische Museum und Papyrussammlung und ein Teil des Museums für Vor- und Frühgeschichte im Neuen Museum präsentieren.




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